Bläserwappen


     Bläserhutabzeichen

      Ein Muss für jeden Jäger
   
      Bläserhutabzeichen in der
     KJS- Steinfurt / Tecklenburg


          weitere Info hier......



    




 

Wir über uns

Vereinsgeschichte


Vereinsgeschichte
zusammengestellt vom Ehrenvorsitzendemn und langjährigen Vorsitzenden Hans-Richard Kockwelp

Im Jahre 1956 wurde das Jagdhornblasen im Hegering Lengerich nur von ganz wenigen Jägern ausgeübt. Das änderte sich, als in der Nachbarschaft eines Jungjägers eines Abends ein Jagdhorn zu hören war. Der einzelne Bläser wurde ausgekundschaftet und gebeten, auch anderen Jägern das Jagdhornblasen zu vermitteln. Sehr schnell schlössen sich weitere dieser Interessenten-Gruppe an. Sie kamen nicht nur aus Lengerich, Ladbergen, Ibbenbüren sondern sogar aus Hopsten und Recke. Anfangs übte man im Kuhstall des Lengericher Bauern Johann to Settel. Da es dort relativ kalt und ungemütlich war, zog man jedoch bald zur Gaststätte Bäumer-Stöppel in Settel um. Übungsleiter war Horst Geisler – der "einsame" Bläser. Vorsitzender der Gruppe wurde Heinz Lagemann aus Lengerich. Am 1. Oktober 1958 beschloss man die Gründung eines Vereins und nahm Kontakt zum Deutschen Jagdschutzverband (DJV), Kreisgruppe Tecklenburg auf. Zu dieser Zeit bestand die Gruppe aus 14 Mitgliedern, die bereits 1960 am Bläserwettstreit in Essen teilnahmen und den siebten Platz erreichten. 1962 wechselte man das Übungslokal und zog zur Gaststätte Prigge – Nordhausen in Lengerich – Wechte. Nachdem der erste Übungsleiter Horst Geisler von Lengerich fortzog, übernahm Heinz Krüer die Aufgabe des musikalischen Leiters. Durch den Beitritt zahlreicher Bläser aus Laggenbeck erhielt das Korps eine ansehnliche Verstärkung, so dass man sich zutraute, 1964 erstmalig am Landeswettbewerb in Paderborn teilzunehmen und errang dort den 10. Platz. Zu dieser Zeit waren die Regeln noch nicht so streng. Übungslokale waren dann im Wechsel das Permer Gesellschaftshaus und die Gaststätte Kronenburg in Lengerich. Ab 2003 erfolgte dann der Wechsel zum Gasthaus "Deutsches Haus" der Familie Folsche in Ledde, wo wir ein Übungslokal fanden, wie man es sich besser nicht wünschen konnte. Man unternahm als Verein zahlreiche Ausflüge und Besichtigungen. So besuchten wir das Jagdbombergeschwader der Bundeswehr in Dreierwalde. nach der Flugplatzbesichtigung mit umfassender Führung der Anlagen sowie der Flugzeuge wurden wir zum "Herrenessen" mit den Piloten und dem Kommodore ins Offizierscasino eingeladen. Die Jagdhornbläser besorgten für die Küche zur Zubereitung des vorgesehenen "Wildessens" das Wildbret (4 Rehe), die Flughafenverwaltung sorgte für Beilagen, Getränke und einen Transferbus für die Hin- und Rückfahrt. Es war ein erlebnisreicher, sehr geselliger Tag, der erst spät endete. Mit unseren Jagdfreunden aus Ibbenbüren und Hopsten wurden verschiedentlich gemeinsame Tontaubenschießen veranstaltet, wobei auch Schweine am Spieß gedreht wurden. Einmal wurden wir nach dem Tontaubenschießen auf der Höhe des Lengericher Berges von einer Feldküche des THW mit einer wohlschmeckenden Gulaschsuppe versorgt. Mit unseren Damen haben wir wunderbare Tanzfeste gefeiert. Mehrmals auch in großer Runde mit den Mitgliedern aller Jagdhornbläsergruppen des Kreise im Lokal "Sommerrodelbahn" in Ibbenbüren. Besonders zu erwähnen sind die jährlichen Grillfeste mit unseren Damen am "Teich bei Lagemann" in Lengerich. Ein herausragendes Ereignis war eine zweitägige Enten- und Möwenjagd in Marienhafe bei Emden. Dort wurden wir von den einladenden Jägern – die Kontaktaufnahme erfolgte über die Rotbuntzüchter – sehr herzlich aufgenommen. Schon früh bei völliger Dunkelheit suchten wir die uns zugewiesenen Anstellplätze auf um auf die anstreichenden Enten zu warten. Zum Frühstück waren wir wieder am Sammelplatz. Nachmittags ging es wieder los und erst im Dunkeln kamen wir zurück mit einer ansehnlichen Strecke. Das Schüsseltreiben, draußen sitzend auf Strohballen, zog sich feuchtfröhlich bis in die frühen Morgenstunden hin. Für das leibliche Wohl sorgte der Besitzer eines Restaurants. Ausruhen konnten wir uns dann auf Stroh in einem alten Kotten fast ohne Dach! ES waren sehr gesellige und erlebnisreiche Tage! Regelmäßig beteiligten wir uns an den Erntedank – Festen der Ledder Werkstätten auf Gut Stapenhorst in Lengerich und an den Fuchsjagden des Lengericher Reit- und Fahrvereins. Mit unserem anderen Kreisgruppen-Korps, den Steinfurter Bläsern haben wir gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt, wie eine Wanderung im Gildehauser Venn oder eine Besichtigung des Naturschutzgeländes um das Zementwerk Dyckerhoff in Lengerich. So gab es im Laufe der Jahre zahlreiche Veranstaltungen. Nicht alle können genannt werden, aber sie trugen dazu bei, die Mitglieder unseres Bläserkorps zusammenzuschweißen. Nach dem Zusammenschluss der Kreise Burgsteinfurt und Tecklenburg im Jahre 1976 war eine Umbenennung unseres Korps erforderlich. So nannten wir uns danach Jagdhornbläserkorps der Kreisgruppe Steinfurt – Tecklenburg, Gruppe Tecklenburg, inoffiziell Bläserkorps Tecklenburger Land. 1983 feierte unser Bläserkorps das 25. Jubiläum auf dem Hof "Bögel – Windmeier" am Aasee in Ibbenbüren. Eingeladen waren die Jägerschaft der gesamten Kreisgruppe, befreundete Bläsergruppen und verschiedene Gesangvereine. Alle Anwesenden nachten begeistert mit und bedankten sich für eine gelungene Veranstaltung. Das 30. Jubiläum unserer Bläsergruppe 1992 feierten wir in der Schützenhalle am Poolweg in Lengerich mit einem "Grünen Abend". Die Lengericher Bevölkerung nahm regen Anteil und es wurde getanzt bis zum frühen Morgen. Nachdem die Wettbewerbsbedingungen immer weiter erschwert wurden, mussten wir uns um weiter Anschluss zu halten nach einem Berufsmusiker umsehen. Den fanden wir 1979 mit Richard Francois aus Greven, der uns durch intensives, professionelles Üben so weit brachte, dass wir an Landeswettbewerben im Jagdhornblasen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in Gruppe G mit guten Ergebnissen teilnahmen, jeweils die erforderlichen Punktzahlen erreichten und die goldenen Hornfesselspangen verliehen bekamen. Von da an ging es deutlich bergauf! 1997 trat unser bewährter Vorsitzender Heinz Lagemann nach 40 Jahren aus Altersgründen zurück, wurde mit großen Dank verabschiedet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Vom LJV erhielt er für seine besonderen Verdienste die Bläsernadel in Gold. Neuer Vorsitzender wurde Hans-Richard Kockwelp, der schon seit 1967 Schriftführer und Kassierer war. 2003 trat Hans-Richard Kockwelp aus Altersgründen zurück. Nachfolger wurde Michael Mendler, der das Amt 3 Jahre verwaltete. 2006 übernahm nochmals Hans-Richard Kockwelp – befristet für ein Jahr – den Vorsitz, bis ein neuer Vorsitzender gefunden war. 2006 wurde hierzu Wolfgang Stowasser gewählt.

 

 

 

 

 

 

 



Jagdhornbläserkorps
Tecklenburger Land